LTE Homespot – gute Alternative zum DSL?

Der Breitbandausbau ist in Deutschland im vollen Gange – also zumindest teilweise, ein bisschen und in wenigen Regionen. Hier gibt es dann aber wohl Nachholbedarf, und so muss man sich durchaus nach einer Alternative zum normalen DSL Anschluss umschauen – immer mehr Anbieter bringen hier die so genannten LTE-Homespots auf den Markt. Doch was ist ein LTE-Homespot und was sind Vor- und Nachteile zum DSL-Anschluss?

Wirklich neu sind die Homespots nicht – schon gefühlte Ewigkeiten surfen viele mit Surfsticks im Laptop durch das Internet – später entwickelte sich aus den Surfsticks ein mobile WLAN-Router, womit man sich dann auch mit mehreren Geräten über ein und die selbe SIM-Karte ins Internet wählen konnte. Früher natürlich ohne LTE-Verbindung, mittlerweile ist aber auch für die Surfsticks und mobilen WLAN-Router LTE eine normale Ausstattung geworden.

Den wirklichen Schritt, hin zu den LTE-Homespots machte dann Vodafone mit dem GIGA-Cube – eigentlich auch nur ein WLAN-Router mit eingebauter SIM-Karte – aber halt neu und anders. Und genau dieser Cube war dann der Startschuss für alle anderen Homespots, welche wir mittlerweile auf dem Markt finden.

Unterschiede zum DSL

Für einen DSL Anschluss muss zur gewünschten Anschlussadresse eine Leitung vom Telefon- oder Kabel-Anbieter gelegt sein. Standardmäßig wird jedes Haus zumindest von einem Anbieter mit einer Leitung versorgt. Allerdings sind die Leitungen auf extrem veraltetem Stand, und können meist nicht die vollen Leistungen des 21. Jahrhunderts abrufen – doch das Thema Breitbandausbau soll hier gar kein Thema werden.

Für einen LTE-Homespot muss eine solche Leitung nicht gelegt werden, da sich der Homespot über das LTE-Mobilfunknetz einwählt und somit nur ein LTE-Mast in einem gewissen Umkreis stehen muss. Über LTE kann man mittlerweile auch bis zu über 500 Mbit/s bekommen, sodass man für die Zukunft einen sicheren Zugang zum Internet hätte.

Vorteile eines LTE-Homespots

Die Vorteile eines LTE-Homespots zeigen, welches Potential sich hinter diesem Produkt versteckt. Zum einen ist natürlich die Anschaffung deutlich einfacher. Man steckt den Homespot an eine Stromverbindung und schon kann man los surfen. Bei einigen Anbietern ist man nicht einmal an eine Adresse gebunden, sodass man den Homespot überall verwenden kann, wo man Storm bekommt – Schule, Büro, Campingplatz, auf dem Bau?! Bei einem DSL Anschluss sind wir hingegen immer an die feste Adresse gebunden, da wir ja über das Kabel im Boden kommunizieren. Zudem kann es auch bei Neubauten eine günstige Lösung sein, da auch hier teilweise Gebühren für einen Kabelausbau fällig werden können.

Hinzu kommt, dass man bei einigen LTE-Homespot-Anbietern sogar eine monatliche Variante buchen kann, sodass man nur dann für den Homespot bezahlten muss, wenn dieser auch genutzt wird – bin ich für 2 Monate im Ausland, muss ich für diesen Zeitraum auch nicht bezahlen.

Nachteil eines LTE-Homespots

Der große Vorteil des LTE-Netzes ist dann aber auch wieder der Nachteil des LTE-Homespots. Die LTE-Netze sind zwar besser ausgebaut, als das nicht-LTE-fähige Netz, allerdings gibt es auch hier keinen 100-Prozentigen Ausbau. Wohnt ihr in einem Tal, wo der LTE-Mast hinter einem Berg steht -> gibt es keinen Empfang. Bei besonderen Bauweisen des Gebäudes kann es hier auch zu Einschränkungen kommen. Und große Massen bekommt man hier auch nicht zum Surfen zur Verfügung. Zwischen 30 – 50 GB bekommt man für knapp 30 Euro – beim DSL-Anschluss gibt es hier meist keine Drosselung. Zum Video-Streaming oder Zocken ist ein LTE-Homespot also eher nicht geeignet.

LTE Homespot - LTE-Homespot.de
LTE Homespot – LTE-Homespot.de

mehr Infos auf LTE-Homespot.de

Meine Empfehlung ist ein LTE-Homespot vor allem dann, wenn über die normale DSL-Leitung nur langsame Geschwindigkeiten angeboten werden können oder man den Homespot für unterwegs, die Arbeit oder den Campingplatz bucht.

Dies ist kein bezahlter Beitrag, da es sich bei LTE-Homespot.de um eine meiner eigenen Seiten handelt!

lacer92

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